Anschlagen… und zurück

Ich weiß nicht mehr, aus welchem Lied das ist, aber ziemlich sicher Keimzeit oder Element of crime vor ca. 20 Jahren*.

Sowas durfte ich gestern miterleben. Zweimal auf die Ostsee hinaus, Leute abholen und hinbringen, und zurück. Im Gegensatz zu heute konnte man auch ein bisschen was sehen, und wellig war es auch (nach meinem Empfinden; nach El Capitano war es “glattes Wasser”). Ich wurde gebeten, bezüglich der Umstände nicht zu sehr ins Detail zu gehen, was ich selbstverständlich befolge.

DSC_3299Der Seenotschlepper Baltic mal von der Seeseite her gesehen. Auch hier tadellose Farbe.

DSC_3301Hier liegen Spaß und Ernst ziemlich nah beieinander. Obwohl. Stimmt eigentlich nicht. Auf der Korvette war eine derartige Party zugange, dass ich mich fragte, ob das jetzt ernsthaft der Weg der Streitkräfte ist, mit wummernden Beats Nachwuchs zu gewinnen. Das kann es nun ja auch nicht sein.

DSC_3306Wer einst meinen Nachlass zu verwalten hat, wird sich nicht nur über eine hübsche Ansammlung von Bildern diverser Ostseefähren freuen, sondern auch über zahlreiche Anblicke des Seekanals, von Rostock aus durch die Molenköpfe gesehen. Möglichst durch zerkratzte Brückenfenster hindurch.

DSC_3308Leuchtturm, Teepott und alte Lotsenstation. Dort sind heute die Seenotretter. Von ihnen wird noch die Rede sein.

DSC_3313 DSC_3314 DSC_3315Bei glattem Wasser mit 19 Knoten über die Ostsee bringt Wallung. Das sieht schick aus und macht Spaß ;-).

DSC_3319 DSC_3321Seenotkreuzer Arkona schleppt einen havarierten Angelkutter rein. Wenn man ganz genau hinsieht, sieht man die Schleppleine am Kutter vorne.

DSC_3323Das ist der von uns so genannte schöne Dampfer. Zeitlich würden wir ihn in den 20er Jahren verorten. Noch im letzten Jahr wurde er von uns ob seiner Tadellosigkeit im Auftreten angebetet. Aktuell sieht er so aus, als habe er einen Werftaufenthalt ausgelassen. Schade. Bitte mach Dich wieder hübsch!

DSC_3332Die vom Kapitän so genannte Rennzicke kommt uns entgegen.

DSC_3341In der Rückschau unbegreiflicherweise lag die Mercedes gestern abend an der Pier, während sie heute (wir berichteten) im Nebel unterwegs war.

DSC_3347Das malerische Bild noch einmal mit einer etwas überambitionierten Abendsonne.

DSC_3350Irgendetwas sagt mir, dass dieses Bild eines meiner wenigen, langjährigen Hintergrundbilder ablösen könnte *schmacht*.DSC_3353Das ist dann wohl die Albert Johannes auf Abwegen Heimatkurs.

DSC_3360Falls ich mir jemals den Namen des Dampfers merken und seine Besitzer ausfindig machen kann, verkaufe ich denen dieses Bild für teures Geld!

DSC_3367Fini.

War schön <3.

 

*Wie schief man liegen kann. 20 Jahre stimmen wohl eher, damals gab es Radio Fritz noch. Die Textzeile entstammt tatsächlich einer Weise von Mike Lehmann und Comanchen-Bernd, wie dieser grammatikalisch und orthographisch nicht ganz sattelfeste, sonst aber umfassend Auskunft erteilende User eines mir bislang nicht bekannten Internetzdienstes mitzuteilen weiß:

“12. Track: “Wir Reiten” Mike reitet mit seinen Kumpel Bernd im Wilden Westen umher, es ist eine Art Sprechgesang. Im Hintergrund läuft eine leise begeleitene Musik. Beim Refrain steigert sich die Musik und die beiden singen: ”Jaja wir Reiten, bis zum Horizont, jaja wir Reiten na na na nana na, anschlagen, und zurück!” Das Lied geht insgesamt 4min 47sek.”

Die Musik selbst habe ich leider nicht gefunden, der geneigte Leser möge sich also bitte selbst an seine eigene FRITZ-Jugend erinnern (falls alt genug und in Berlin-Brandenburg aufgewachsen) oder aber sich Stefan Raab mit obenzitierter Liedzeile vorstellen (ohne den Anteil von Raab, der Raab anstrengend macht).

Keimzeit und Element of crime sind hiermit diesbezüglich wieder voll rehabilitiert!

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Nebeltörn

Unverhofft kommt oft. Und so kam es heute dazu, dass ich innerhalb von nichtmal 24 Stunden schon wieder auf die Ostsee fahren durfte. Heute sogar mit El Cheffe persönlich. Anders als gestern musste man sich heute allerdings einige Details dazudenken.

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Hier sehen Sie die AIDAmar am Passagierkai liegen.

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Hier dann die Westmole von Warnemünde.

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Das ist der wunderbare Ausblick auf das Ostseebad Warnemünde, ein altes Fischerdorf. So kennt man es, so liebt man es.

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Das westliche Molenfeuer.

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Hier schält sich ein Geisterschiff die Mercedes aus dem Nebel.

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Hier überholen wir sie gerade in einer halsbrecherischen vollkommen regelkonformen Aktion.

Draußen war übrigens gar nicht so’ne Suppe. Der Nebel konzentrierte sich auf die Warnowmündung.

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Du weißt, dass Du an der See wohnst…

… wenn Dich morgens der weiche Klang diverser Nebelhörner weckt ❤.

[Nachtrag] Mit den besten Grüßen an die tutenden Schiffe! :-) Und während ich mich dem akustischen Genuss hingab, strickte der Capitano erfolgreich an seinem zweifelhaften hervorragenden Ruf als Nebeleule weiter.

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Sonnenaufgang über Rosenort

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Von der Rugard aus gesehen. Danke, Capitano! ❤️

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Na, da isser ja wieder!

Eisbrecher Stephan Jantzen.

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Als wäre er nie weggewesen, schmückt er wie gewohnt die Silhouette der Hansestadt, hier vom Gehlsdorfer Ufer aus gesehen. Welcome back!

[Auf dem Händibild im Gegenlicht nicht gut zu erkennen, aber Kenner werden ihn sofort identifizieren!]

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Nicht nur, weil es Berlin ist, toll:

Prenzlauer Berg, Kreuzberg, Friedrichshain – alles dabei. <3 <3 <3

Mit diesem Remix wurde aus einer drögen, als Liebeskummerlied empfundenen Single ein toller Spätsommerhit!

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Ein Jahr später

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Alles gut :-D.

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