København, Copenhagen, Kopenhagen

Die dänische Hauptstadt ist nicht nur eine Reise wert. Wir durften eine Woche dort sein und sind voller schöner Eindrücke. Bemerkenswert finde ich, dass wir fast nix negatives erlebt haben, der Ningelgipfel war das unzureichende Zeitmanagement des Housekeepings. Wir haben immer gut gegessen, egal ob Büdchen oder Streetfood oder Straßenrestaurant oder Sternlokal. Die Menschen waren allesamt sehr freundlich und zugewandt, wir konnten uns mit unseren mageren Möglichkeiten immer gut auf englisch verständigen, erlebten alles als sehr problemlösungsorientiert, es war wirklich erholsam trotz des Programms, das ein solcher Städtetrip einem ja doch abverlangt.

Ich habe auf Twitter schon einige Punkte festgehalten, von denen ich gerne schreiben möchte, das waren:

Fahrrad, Einwohner:innen, Essen, Stadt ohne Krieg, Qualität, Einfachheit.

Ich hoffe, alle diese Punkte tatsächlich beschreiben zu können, nach und nach im Verlauf der kommenden Urlaubstage. Heute möchte ich aber zunächst den Start in diese Woche Kopenhagen schildern.

Vorweg: Ich war mit meiner Lady @klippenkotzer aka Fischköppi dort, es war ihr Wunsch, einen besonderen Geburtstag dort mit mir zu verbringen. Das ist uns wunderbar gelungen, wir haben eine gute Zeit miteinander dort gehabt, alles zusammen erlebt, aufeinander aufgepasst und alles. Dafür bin ich sehr dankbar.

Es geht mit der kitschigen Einlassung los, dass Kopenhagen eine wunderschöne, wunderbare Stadt ist. Wuchtige Häuser säumen die Straßen, es gibt allerlei Kirchen und Schlösser und Burgen und ein Kastell und viel Hafen und natürlich, man ahnt es, überall dänische Fahnen, der allgegenwärtige Dannebrog. Wir wohnten sehr zentral in einem sehr empfehlenswerten Hotel (Ibsens Hotel) und sind wirklich alles, was ich hier so nach und nach berichten werde, zu Fuß gegangen (eine einzige Ausnahme gab es: mit dem Hafenbus zum Streetfood). Dementsprechend hatten wir am Ende des Tages stets mehr als 10.000 Schritte auf der Uhr und waren rechtschaffen groggy.

Wir sind mit dem Zug gefahren, von Rostock nach Hamburg mit dem Regionalexpress und von dort weiter in einem IC der dänischen Staatsbahnen nach Kopenhagen. Zum Zeitpunkt der Ticketbuchung war das mit dem 9€Ticket noch nicht klar, so dass wir komplett Tickets 1. Klasse gebucht haben. Der dänische Zug war allerdings komplett überfüllt, so dass auch in der übrigens bemerkenswert unglamourösen 1. Klasse sich die Leute stapelten. Höhepunkte der Reise waren die Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals auf der Rendsburger Hochbrücke und zwei weitere spektakuläre Brücken auf der dänischen Seite, einmal von Jylland, also vom Festland, auf die Insel Fünen und dort über den Großen Belt auf die Inel Sjælland, auf der sich Kopenhagen befindet.

Ich möchte einen weiteren Höhepunkt dieser Bahnfahrt nicht verschweigen. Der dänische Zugchef war unglaublich bemüht in Dingen, die DB-Zugbegleiter:innen nur ein müdes Achselzucken entlocken würden, wie wir (SPOILER) auf der Rückfahrt selbst erleben durften. Einige (wohlgemerkt: nicht alle!) Toiletten sind defekt? Eine Toilettenpause wird organisiert. Der Zug hat Verspätung, Anschlüsse Richtung Schweden sind gefährdet? Regelmäßige Durchsagen zum Stand der Lage inkl. genauer Beschreibung, wie in Kopenhagen schnellstmöglich umgestiegen werden kann, die Züge warteten. Immer sehr freundlich und zugewandt und unheimlich engagiert. Tausend Entschuldigungen, dass der Zug so voll war und nicht alle einen Sitzplatz hatten.

Schnell mit der S-Bahn ins Hotel, freundlicher Check-in, Zimmer ok, gleich mal festgestellt, dass es eine Cozy hour gibt, in der es am späten Nachmittag ein Getränk aufs Haus gibt. Das fand ich cool.

Erste Erkundigungen ergaben, dass die Markthallen direkt um die Ecke liegen und es dort unverschämt leckeres Zeug zu geben scheint, dass mit dem Kultorvet ein weiterer interessanter Platz in der Nähe ist, auf dem man phantastisch sitzen und Leute beobachten kann. Erstes leckeres Essen gegenüber vom Hotel, im Kasalet, super freundliches Personal, ein Burger de luxe mit Pommes und Aioli und Chilimayo zum reinknien und für die Frau leckerstes Bier. Ein guter Start in dieses Abenteuer.

https://www.kalaset.dk/

Der erste Tag war also schon sehr verheißungsvoll. Fortsetzung folgt!

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