Ab ins Körbchen!!

   

Nach schwerer Arbeit noch so einen blöden Tanker abwarten müssen, aber gleich ist alles gut ❤️.  

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Ruhige Wache und schlafe später gut!

  

❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

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Am Strande

Auch heute gab es wieder Fundstücke an der Ostsee: Ein Hornhecht. Leider nicht mehr ganz lebendelig und auch ganz klein.

Warnemünde von Markgrafenheide aus gesehen, von der Verkehrzentrale Warnemünde links bis zu den beiden Molenköpfen dann rechts.

Peter Pan passiert die beiden Molenköpfe. Im Hintergrund die Kronprins Frederik. Und ich habe schon wieder zwei Hühnergötter gefunden, diesmal in Markgrafenheide! Dazu noch ein paar schicke Scherben für die nähmarie. :-D Aber unbedingt eincremen! Diese Aprilsonne hat es sowas von in sich!

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Flohmarktfund

Heute erwarben wir ein tolles Schmuckstück auf dem Flohmarkt. Eine Spardose in dänischer Briefkastenform. Eine Pengepostkasse. Was für schönes Wort, typisch dänisch verspielt.

Auf den beiden Flohmärkten konnten heute wieder typische Flohmarktbeobachtungen getätigt werden. Dabei war die generelle Irrendichte ziemlich hoch, also seltsame Unterhaltungen waren leider zu belauschen, seltsame Frisuren zu beobachten sowie gemessen an der Leibesfülle unpassende Bekleidung. Aber auch unter den Händlern gibt es immer wieder seltsame Erscheinungen. So scheinen Adipositas und/oder Hautschwulitäten ein nicht unerhebliche Rolle bei der Auswahl der Händler zu spielen. Viele Händler hängen seltsamen Glaubensrichtungen an. So scheinen nicht wenige zuversichtlich zu sein, dass unter den potentiellen Kunden ein beträchtlicher Anteil das heimische  Zerstreuungsprogramm mit VHS- und Kassettenrekordern zu bestreiten pflegt. Anders kann ich mir die auffallend hohe Anzahl entsprechend angebotenen Materials nicht erklären. Dabei machte das Publikum durchaus eher den Eindruck, dass sich in deren Wohnungen zwar sonst wenig Kultur, aber ein gepflegter Flachbildschirm angemessener Ausdehnung, ein Dolby-surround-Heimkinosystem sowie Blue-ray- oder DVD-Player befinden. Wahrscheinlich streamen diese Personen sowieso. Einige wenige Händler glauben, ihren Umsatz erhöhen zu können, wenn sie ihren Stand mittels Umtatamusik beschallen. Andere wiederum beeindrucken mit meterhohen Stapeln abgetragener und ausgewaschener Babybekleidung. Manch einer hängt der Hoffnung an, dass die Menschen gerne in Kniehöhe in Kisten mit verkrusteten Gläsern und Tassen herumwühlen und gelegentliche Handverletzungen infolge der teils zerbrochenen Gläser gerne inkaufnehmen. Alte, speckige und unsortierte Zeitschriften werden ebenso feilgeboten wie Unmengen von Kabeln, die an Steckern jeglicher Bauart oder auch einfach im Nichts enden. Es gibt sogar Händler, die professionell an einer positiven Händler-Kunden-Bindung arbeiten, indem sie die potentiellen Kunden anranzen und zurechtweisen. Bücher und CDs scheinen sich besonders gut zu verkaufen, wenn man sie in einer Weise in Kartons quetscht, dass der oberflächliche Blick weder Titel noch Autoren/Interpreten erkennen kann. Auch diese Kisten plaziere man optimal direkt auf dem Erdboden, weil der Kunde gerne an der Erde herumkreucht.

Auf Wunsch eines einzelnen Herrn soll ich noch die positiven Händler erwähnen. Die gibt es natürlich auch. Gestandene, knorrige Mecklenburger, mit denen man erstmal eine Runde schnackt, bevor es zur Sache kommt. Ältere Damen, die das erstandene Glas noch umständlich in irgendetwas einwickeln. Freundliche Privatleute, mit denen man erst gar nicht handelt, weil der Preis eh okay ist und diese ja auch erstmal die Standgebühr zusammenbekommen müssen.

Flohmarkt macht also immer Spaß und findet ja nun endlich auch wieder jedes Wochenende statt. Jippie!

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Osterüberraschung

Es hatte sich ja schon im Vorfeld abgezeichnet, was für eine Überraschung wohl von Frau Tonari im Rahmen der Zeit-des-Schenkens-Aktion hier aufschlagen würde. Als das Riesenpaket dann am Karsonnabend hier aufschlug, waren wir natürlich dann doch etwas überrascht. Schließlich war es groß und schwer, das erschien wenig kompatibel mit einem Eiswürfelbereiter. Aber seht selbst:

Zwei Essig- und Ölpullen mit lustigen Hütchen Ausgießern, eine Sandmann-als Kutterkapitän-Karte sowie die bereits erahnte Eiswürfelform mit dem Namen Gin&Titonic. Very cool! Vielen vielen Dank, liebe Frau Tonari, wir haben uns voll gefreut! :-D Tolle Aktion, das.

[Nachtrag: Liebe Frau Tonari, ich wollte keinesfalls das Aceto Balsamico unterschlagen!! Auch dafür dankedanke!]

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Hier auch Osterfunde

Am Ostersonntag wurde ich fündig. Ein Hühnergott und ein Donnerkeil. Nichts besonderes, denken die gewieften Mitleser. Aber diesmal nicht am menschenleeren südlichsten Punkt von Dänemark, sondern zwischen Wilhelmshöhe und Warnemünde, am deutschen Ostseestrand, an einem Ostersonntag, dessen sonniges Wetter viele, viele Spaziergänger an den Strand gelockt hatte… mein erster in Deutschland gefundener Donnerkeil überhaupt und auch der erste Hühnergott hier in Warnemünde. Jippie!

 

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Eine kleine Seereise im Sonnenschein

Um nicht irgendwelche lästigen Haushaltsverrichtungen verrichten zu müssen bzw. uns wegen des schönen Wetters verpflichtet zu fühlen, schon wieder wie gestern ein intensives Strandspazieren zu betreiben, sind wir heute einmal mit der Fähre nach Dänemark und zurück gefahren. Mit 7 Öre Unkostenbeitrag ist das preiswerter, als mit einem Dampfer der Blauen Flotte eine Hafenrunde zu drehen (sieht man von der überteuerten und qualitativ jeder Beschreibung spottenden Verpflegung ab). Natürlich haben wir jede Menge Photos gemacht. Aus irgendeinem Grunde sind sie alle recht unscharf; ich habe den Verdacht, dass mein altes Sehrteleobjektiv nicht mehr so ganz mit der neueren Digitalkamera korrespondiert.

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Auf dem ersten Bild kann man im Hintergrund die Skyline von Rostock bewundern. Von links nach rechts die Petrikirche, Nikolaikirche sowie Marienkirche nebst einem höheren Gebäude der Langen Straße und dem Hochhaus in der August-Bebel-Straße. Zusammen mit Lord Helmchen erwarten wir den verspäteten Berolinabus, dessen Geschäftsmodell darin besteht, nicht etwa selbst auf die Fähre zu fahren wie andere Linienbusse, sondern nur dort abzuliefern, man muss also mit dem gesamten Gepäck aufs Schiff und dann in Dänemark in einen Bus der kooperierenden Grahundbuslinie klettern. Aufgrund der Verspätung mussten hier die Passagiere direkt vom Bus über die Heckklappe aufs Schiff kommen und nicht, wie sonst üblich, über die Gangway. Nachdem dann alle an Bord sind, heißt es für Lord Helmchen und auch für uns dann: Leinen los! Auf dem letzten Bild kann der Kenner im Hintergrund den Langen Heinrich und das Traditionsschiff erkennen.

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Die Warnowwerft baut gerade wieder irgendeine Umspannplattform, die Neptunwerft wirft wie gewohnt einen Flusskreuzer nach dem anderen. Kurz vor unserem Passieren wechseln die Stromfähren noch einmal schnell die Seiten. Blick zurück in den Seekanal.

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Wenn man ganz genau hinschaut, kann man auf dem ersten Bild erahnen, warum die Kirchen an der Küste jahrhundertelang auch als Seezeichen dienten. Auf dem zweiten Bild sind die alten Fährtaschen der ältesten deutsch-dänischen Eisenbahnfährverbindung ist die willkürliche Zerstörung einer mehr als ein Jahrhundert alten Eisenbahnfährgeschichte durch ein kommunales Unternehmen zu sehen. Das dritte Bild wäre ohne die blöde Ostseebad Warnemünde (das Fahrgastschiff im Vordergrund) das typische Postkartenmotiv von Warnemünde mit Lotsenstation, Leuchtturm, Teepott und Hotel Neptun. Auf dem vierten Bild trainiert ein einsamer Optimist.

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Vom auslaufen in Warnemünde bis zur Gedser Odde, dazwischen dann auch einfach mal nur Meer. Ich kanns grad nicht erkennen, aber es ist gut möglich, dass auf dem letzten Bild Teile von Rostock zu sehen sind, wahrscheinlich den Kühlturm des Kraftwerkes, den Bockkran der Warnowwerft sowie das Hotel Neptun.

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In Gedser ist der Fähranleger bereits modernisiert (es sollen ja eigentlich schon seit mindestens zwei Jahren neue Fähren verkehren, aber das ist unser persönlicher BER eine andere Geschichte), so werden hier nicht Leinen übergeworfen und festgemacht, sondern diese Kralle ausgefahren, die sich dann über den Poller an Bord der Fähre legt. Unsere Trauzeugen durften ja einmal erleben, dass dieser vermeintliche technische Fortschritt auch schnell zu Verzögerungen führen kann, wenn sich die Kralle nämlich weigert, das abfahrbereite Schiff wieder freizugeben. Auch hier werden die Vorgänge natürlich von Lord jetzt nicht mehr mit Helmchen überwacht. Tschüß Gedser!

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Einmal die Windräder vom Windpark Nystedt. Einmal die Begegnung mit dem Schwesternschiff Kronprins Frederik, unüblicherweise auf der Steuerbordseite (auch auf See güldet Rechtsverkehr), weil wir einen gewaltigen Haken schlagen mussten (um einem anderen Dampfer in der Kadetrinne auszuweichen). Und als Highlight das Probelaufenlassen des Rettungsbootes (hat funktioniert).

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Wieder huschen die Stromfähren noch schnell hinüber. Immer noch trainieren Optimisten und Laser. Spiegelei (nicht: Spiegel-Ei) in der Glasfassade des Kreuzfahrtterminals. Blick zurück in den Seekanal, rechts die Verkehrszentrale Warnemünde mit dem charakteristischen Sendeturm, links das Terminal.

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Und natürlich wurde trotz der nicht mehr ganz modernen Technik die Prins Joachim auch in Rostock wieder sicher festgemacht.

Fazit: Einfach herrlich. Und zum Glück hatte ich die Eingebung, Sonnencreme einzustecken. Vier Stunden Frühjahrssonne am Stück sind nicht ohne, obgleich lediglich das Gesicht und vielleicht ein bisschen die Pfötchen besonnt wurden – für den Rest war es trotz klug gewählter Sitzplätze einfach zu kalt. Für unsere Trauzeugen haben wir zudem heißgeliebtes Dosenbier mitgebracht. Auf jeden Fall also ein voller Erfolg!

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