Das Neueste vom Tage

        

Missverständnissen vorbeugen. 

Das muss man auch mal erwähnen!

Ich hab mich immer gefragt, ob so eine Flexüle nicht nervt. Sie nervt. 

Für die nächsten zwei Wochen meine besten Kumpels. 

 
Das hatte ich nicht bestellt, es war für meine (ebenfalls für eine OP vorgesehene) Zimmergenossin. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, dass ich ihr Abendbrot essen kann. In seiner Üppigkeit ist dieses Abendbrot freilich kaum zu überbieten. Freundlicherweise wurde mir wenigstens noch etwas Butter und Dauerwurst nachgereicht. 

  
DANKE!! ❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️

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Angebadet!

Naja, zugegebenermaßen eher angefüßelt ;-) aber ist ja auch erstmal okay :-) Das Pfingstwetter kann sich jedenfalls sehenlassen! Genießt es! 

   

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Immerhin immer noch drittklassig

Das aufhängen der Wimpel hat halbwegs geholfen: Zwar ist der Plan nicht aufgegangen, gegen Dynamo Dresden einfach zu gewinnen, aber da die Kollegen in Erfurt so freundlich waren zu gewinnen, ist es am Ende doch noch gut ausgegangen. Jetzt kann man der Hansekogge nur noch wünschen, dass die Sache mit dem Neustart gut läuft und die nächste Saison einfach mal ein bisschen besser und für die Fans entspannter verläuft.  

 
 

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Der alte Mann und das Meer

Gestern nachmittag weilten wir in der denkbar nettesten Begleitung im Kurhausgarten Warnemünde, in dessen Kurmuschel Manfred Krug und Uschi Brüning konzertierten. Abgesehen von dem horrenden Preis war es eine schöne Veranstaltung, die allerdings teils auch etwas skurril wirkte. Zunächst ist von dem einst stattlichen Manfred Krug kaum mehr etwas übrig, im Gegenteil schleppte sich ein klappriges Männchen in einer viel zu großen Strickjacke und auch sonst eher opahafter Erscheinung auf die Bühne, so dass nicht nur wir offensichtlich befürchteten, im Verlauf unfreiwillig einem öffentlichen Ableben beizuwohnen. Aber Herr Krug blühte während des Konzertes sichtlich auf und sorgte mit seinen liebevollen Frozzeleien gegenüber uns Fischköppen sogar für etwas Stimmung. Anfangs allerdings setzte er sich nach genau einem gemeinsam mit Uschi Brüning gesungenen Liedes an einen mittig plazierten Tisch auf der Bühne und beobachtete für mehrere von ihr solo vorgetragenen Lieder das Geschehen. Später war dann auch Uschi Brüning immer mal wieder für längere Zeit verschwunden und überließ ihrem Kollegen allein das Feld, der sich den Spaß machte, uralte Internetkamellen zum besten zu geben.

Musikalisch hätte man sich das ganze sicher sparen können – die begleitenden Musiker kamen über den typischen DDR-Jazz nicht hinaus – nicht nur weil die Eintrittspreise der Musik nicht im entferntesten gerecht wurden und auch die Spielzeit mit nicht einmal 2 Stunden, naja, okay, Herr Krug ist ja nun auch weder der Jüngste noch der Gesündeste, aber trotzdem etwas kurz war. Auch der Veranstaltungsort bekleckerte sich nicht mit Ruhm Ruf, angefangen bei der kleinlichen Taschenkontrolle am Einlass über die analog zu den Tickets ebenfalls maßlos überzogenen Proseccopreise bis hin zu den 50 Cent Pfand auf die Plastebecher (!), in denen jener Trank serviert wurde. Einzig der Kulturgenuss unter freiem Himmel bei schönster Nachmittagssonne und die Gegenwart gleich zweier Legenden machten den Nachmittag insgesamt doch annehmbar. Und mal ehrlich, Kollegen. Ein nachmittags durchgeführtes, pünktlich begonnenes Konzert, so dass man noch einigermaßen wach und nüchtern nach Hause kommt, zudem bestuhlt – ich werde auch nicht jünger. :-)

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Tag der offenen Tür

Heute waren wir wieder mal Schiff fahren im Maritime Education and Training Centre in Warnemünde.       

Das ist die Simulationsbrücke mit 360°-Sicht. Außerhalb der Molen gab es ordentlich Seegang, was für das Gleichgewichtsorgan eine ziemliche Herausforderung darstellt. Schließlich wird dem Auge ein anständiges Geschaukel dargeboten, während die Füße ohne weiteres Zutun des Körpers fest auf dem Boden stehen. Daher auch die vorangegangene Bitte des die Führung begleitenden Studenten, bei eventuell aufkommendem Unwohlsein doch bitte ohne Schamgefühl die Brücke recht schnell zu verlassen.

     Die Simulation ist so echt, dass nicht nur landseitig wichtige Bauwerke wie die Verkehrszentrale Warnemünde oder das Scandlines-Hochhaus, sondern auch typische Schiffe wie die uns erst entgegenkommende (später uns verfolgende – soviel zum Thema realistisch) Fähre Mecklenburg-Vorpommern im Bild sind. Auch der Strömungsabriss nach dem Einlaufen durch die Molen ist zu spüren gewesen.


    

Das Besondere an diesem Simulationszentrum ist die Möglichkeit, Maschinenraum und Brücke zusammen “fahren” zu lassen. D.h. gerade die extremen Situationen, in denen man nicht nur richtig, sondern auch schnell reagieren und gleichzeitig adäquat kommunizieren muss, können hier geübt werden.
Am Ende gab es dann natürlich auch noch was zu lachen. :-D

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Spatzenfrühstück

Heute morgen konnte ich etwas sehr schönes beobachten und festhalten:

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Herr und Frau Spatz plündern genießen die Sonnenblumenkerne, die seit der Nachrüstung des Futterhäuschens mit einem Spezial-Spatzen-Landesteg nicht mehr so ganz unerreichbar sind. Untenherum werden übrigens diverse Sonnenblumen wachsen! Auch Grünfinken wurden an dem schönen Häuschen *made by Captain* bereits gesichtet. Favoriten sind und bleiben aber die Spatzen :-D.

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Heringe fangen

Am Sonntag nachmittag waren wir im Stadthafen, um Heringe zu fangen. Jedes Jahr im Frühling schwimmen die Heringe zuhauf die Warnow hoch, um hier zu laichen. Fischhungrige Rostocker stehen dann dicht an dicht an der Kaikante und holen die Heringe mit sogenannten Heringspaternostern, also einer Leine mit mehreren Haken und einem Senkblei am Ende, aus dem Fluss. Köder werden nicht benötigt, die eventuell als unangenehm empfundene Fummelei mit irgendwelchen Mehlwürmen bleibt einem also erspart. Als ich vor vier Jahren mitten in der Heringssaison nach Rostock zog, wunderten mich die vielen angelnden Leute an der Kaikante überhaupt nicht, für mich gehörte dieses Bild zum Lokalkolorit. Erst viel später fiel mir auf, dass das irgendwann wieder aufgehört hatte, dass eben nicht das ganze Jahr über die Leute dicht an dicht an der Kaikante stehen und angeln. Nur wenn der Hering kommt. Der Hering macht alle gleich. Der Professor angelt neben dem ALG-II-Empfänger, Handwerker neben Intellektuellen, Frauen wie Männer (wenngleich letztere doch in der Überzahl sind), es fangen Leute Heringe, für die die Angelmarke eine Investition in einige Wochen preiswerte Nahrung plus x (was die Frau dann noch so einlegt für später) darstellt (wahrscheinlich darf man sich im Sozialamt nicht verplappern, sonst wird einem noch eine fiktive Menge Hering angerechnet und entsprechend vom monatlichen Satz abgezogen), genauso fangen aber auch Leute Heringe, die finanziell nun wirklich nicht darauf angewiesen sind, einfach nur, weil es geht. Weil es Spaß macht. Weil es schön ist, wie sich in schichtenübergreifender Solidarität Gespräche entwickeln. Wenn sich zwei Leinen verhakeln – was bei der Dichte der Angler natürlich vorkommt – werden sie ohne Klagen gemeinsam wieder auseinandergefriemelt. Gelingt einem ein solider Mehrfachfang, wird neidlos gratuliert. Man hilft einander aus, zum Beispiel mit den Sollbruchstellen Senkblei und Paternoster oder mit zum Entschuppen praktischen Drahtkeschern.  Wir teilten unser Vergnügen mit der lieben Kollegin nebst deren fußlahmen Mann und den beiden (erwachsenen) Söhnen, grillten dazu Würstchen und später auch Heringsfilets und nahmen in beinahe homöopathischen Dosen Weißwein zu uns. Den Wind schirmten wir erfolgreich mit Hilfe der zahlreichen Fahrzeuge, mit denen die Anreise erfolgte, ab. Lustigerweise holte ausgerechnet der zwangsweise in lässiger Sitzhaltung im Campingstuhl ruhende und entsprechend lässig die Angel auswerfende Fußlahme die meisten Heringe aus der Warnow. Es sollen Rollmöpse produziert werden. Wir sind gespannt.

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