Tomatenupdate

   
 
Erste Ernte. Mindestens 500g, mindestens 2 Sorten 😊. Und ein Spezial-Dattelwein!

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Tomatenzwischenbilanz

   
    

Jetzt kommt Herr Ackerbau. Übernehmen Sie!

 

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Danske sæfter

Diese Saftpackungen hatten es mir im Urlaub wirklich angetan:

  
Niedlich, nicht? Und nicht einmal Saftpackungen sind vor dem Dannebrog sicher ;-)

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Kuriosa

Habe gerade keimende Tomatenkerne aus einer Barther Tomate rausgeholt:

  

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Det Falsterske Dig* und andere Urlaubsmomente

*Der Falsterdeich. Auch Falster ist eine Kulturlandschaft, die zum Teil dem Meer bzw. einem Haff abgerungen und entsprechend mit einem Deich vor der tosenden See geschützt wurde. Übrigens recht erfolgreich, seit Errichtung des Deiches hat es die Ostsee noch nie ins Inselinnere geschafft – immerhin mehr als hundert Jahre! An der Ostküste Falsters befindet sich ein 17 km langer Strand, der Jahr für Jahr zum besten Strand Dänemarks gekürt wird.

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Leider gab es dieses Jahr zwar Wind aus allen erdenklichen Richtungen, aber eben nicht aus derjenigen, die vor Quallen schützt, nämlich nordöstlich. Daher limitierten die Quallen meine Badebegeisterung, wobei es einen Interaktionseffekt mit der Lufttemperatur und der Zeitdauer, die seit dem letzten Bad vergangen war, gab.

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Im Garten und am Strand gab es allerlei Getier, meist Geflügel, unter anderem auch Spatzen für Herrn Ackerbau.

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Am Strand gibt es auch Gestein. Mit Löchern. Zum Aufsammeln. Freundlicherweise sieht man es den dänischen Hühnergöttern bereits vor dem Bücken an, dass sie löchrig sind.

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Neben Gedeich, -tier, -quall und -stein gibt es natürlich auch jede Menge Geblüm für die Botanikerin:

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Am südlichen Ende Skandinaviens stand einst eine Radarstation, die inzwischen ein lauschiges Bad in der Ostsee nimmt:

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Marielyst, das Zentrum dieses riesigen und doch unglaublich ruhigen Ferienhausgebietes, das den beschriebenen beliebten Strand kilometerlang säumt, hat sich herausgeputzt. Aus einer staubigen Durchgangsstraße ist ein lauschiger Platz geworden, auf dem abends die Urlauber flanieren wie sonst nur die Italiener auf der Plaza.

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Schiffe gab es natürlich immer wieder zu sehen, die Fähren dürfte inzwischen jeder meiner Leser kennen ;-) daher hier nur eine Beispielabbildung:

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Dieses Mal bekamen wir gleich zweimal Besuch, einmal übers Wochenende geplant die beiden Ziesens, einmal völlig spontan eine Berliner Familie auf dem Weg nach Kopenhagen. Beides war komplett entspannt und sehr schön gewesen, so dass auch bei künftigen Ferienhausurlauben auf Falster Besucher denkbar und sicherlich willkommen sein werden. (Kaum hatten die Nachbarn spitzbekommen, dass bei uns Zwerge zu Besuch sind, wurde ein spontaner Loppemarked mit Kinderstühlen initiiert.) Die Augen des größeren Zwerges konnten problemlos mit der Aussicht auf eine Runde Känguruh-CDs (“Wir haben nur die grünen. – Soll ich Dir eine von den roten anmachen?” *leucht*) zum Leuchten gebracht werden, vor dem CD-Player ist er dann auch im übrigen eingeschlafen ;-)

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Es gilt ja, dass man Dänemark nicht von Rostock aus sehen kann, auch nicht bei bestem Wetter. Umgekehrt sieht das jedoch ganz anders aus – selbst vom Strand aus kann man die gewaltige Wolke aus dem Kühlturm des Steinkohlekraftwerks im Überseehafen (aka Elephantenklo) gut sehen. (Vom Wasserturm in Gedser aus kann man sogar den Bockkran, das Hotel Neptun und den Kühlturm selbst sehen – mit Fernglas. Aber dieses Jahr haben wir es irgendwie verpeilt, hochzugehen.)

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Dänemark <3

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[Und in drei Wochen gehts wieder los. Møn ruft. Aus Gründen <3.]

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Begegnung der dritten Art

Na, so schlimm war es nicht. Aber hätte es mich im ersten Berufsjahr erwischt, hätte ich sicherlich nicht annähernd so souverän reagiert.

Gutachtenpatientin. Erscheint in männlicher Begleitung – namenstechnisch offenkundig nicht der Ehemann. Als ich ihm beschreibe, wo er während der nächsten Stunden Kaffee trinken kann, schaut er konstaniert und sagt, es sei doch extra im Vorfeld geklärt worden, dass er dabei sein werde.

Bei Gutachten bei mir ist.niemand.dabei. Ich wurde auch vorher nicht gefragt und entsprechend war auch nichts geklärt. Eine schnelle telephonische Rücksprache mit der Hauptgutachtenärztin ergab denn auch, dass die Genehmigung ausschließlich für die ärztliche Untersuchung, nicht aber für das ärztliche Gespräch und auch nicht für die neuropsychologische Untersuchung erteilt worden ist.

Jetzt fragte ich mich natürlich, was der Heini da eigentlich bei mir wollte. “Zeuge” sein. Falls Fragen und Antworten anders dargestellt werden, als es tatsächlich geschehen war. Also parteiisch zugunsten der zu Begutachtenden und damit eine meine eigene gutachterliche Tätigkeit mindestens beobachtende, sicherlich aber letztlich bewertende Rolle spielend. Wenn man das jetzt zu Ende denkt, müsste ich mir also wiederum jemanden suchen, der in meinem Sinne die Untersuchung protokolliert, damit wieder so eine Art Gleichgewicht hergestellt wird. Das ließe sich natürlich unendlich weit fortsetzen und wäre mit einer neuropsychologischen Begutachtung letztlich nicht vereinbar.

[Jeder Psychologiestudent lernt in den ersten Semestern, wie groß der Einfluss vermeintlich unbeteiligter, möglicherweise sogar tatsächlich neutraler Anwesender auf die Interaktion anderer Personen ist.]

Tatsächlich musste ich mit geringem Erfolg dem Heini klarmachen, dass er für eine Bewertung meiner Tätigkeit keine entsprechenden Vorkenntnisse hat und eine solche Bewertung in einem Gutachten auch nicht vorgesehen ist. Er bestritt zwar energisch, irgendetwas bewerten zu wollen, konnte aber auf meine Nachfrage, was denn dann seine Rolle sei, auch nur mit der rätselhaften Formel “Gedächtnisprotokoll” antworten.

[Als wenn das was wert wäre. Schließlich würde da letztlich auch nur Aussage gegen Aussage stehen. Zumal Gutachter in der Regel formell einbestellt werden, diese seltsamen “Zeugen” aber nicht.]

Da ich glücklicherweise keine Berufsanfängerin mehr bin, hat das Argument Ich mache das einfach nicht natürlich ausgereicht. Es gibt eben keine Möglichkeit, jemanden zu einer neuropsychologischen Begutachtung zu zwingen. Also wenn man sich selbst etwas von dem Ergebnis erhofft.

Aber Dinge gibts. Das ist doch fast das Gegenteil von Gutachten, wenn da noch einer mit drinsitzt, der hinterher die abenteuerlichsten Behauptungen anstellen kann, was im Verlauf der Untersuchung gesagt oder eben vielleicht nicht gesagt wurde.

[heute vormittag schnaufend ab. und ohne den zirkus hätte ich zur zweiten chefvisite gehen können. dankeschön.]

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Ist es schlimm heiß bei Euch?

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