Mehr Neues

Kurz vor der Einreichung einer P-Schrift lohnt ein Blick in die P-Ordnung, die für einen relevant ist. Wahrscheinlich ist es überall so, und ich bin die einzige, die es nicht wusste: Man muss u.a. seine Hochschulzugangsberechtigung, also sein Abiturzeugnis, mit einreichen!

LEUTE!

Ich habe vor 20 Jahren Abitur gemacht. Ein schlechtes dazu. Dass ich es bei der Immatrikulation vorlegen musste – klar. Dass ich es bei der Anmeldung zur ersten Prüfung vorlegen musste – etwas befremdlich, aber okay. Dass ich es nach Erlangung des Hochschulabschlusses bei der Einstellung vorlegen musste – merkwürdig. Aber nun: Hä??

Bei einem meiner letzten 25 Umzüge ist mir mein Originalabiturzeugnis verschüttgegangen. Das betrübte mich nicht, einerseits meinte ich es nicht mehr zu brauchen, andererseits war es ja auch nicht besonders hübsch. Ich besitze noch eine letzte beglaubigte Kopie, aber ganz ehrlich, wenn ich diese Kopie bezüglich ihrer Echtheit einschätzen müsste, würde ich auch denken, der Pfarrer war wohl betrunken. Ich habe jedenfalls mit dem Wissen um die aktuellen Zustände in Berliner Verwaltungsangelegenheiten das Schulamt Köpenick-Treptow angefragt, wie es mit einer Zweitschrift aussehe.

Vor einem Führungszeugnis habe ich keine Angst, und anders als in Berlin werde ich wohl in Rostock nicht 3 Monate auf einen Termin beim Bürgeramt (in Rostock heißen die Dinger auch folgerichtig Ortsamt) warten müssen, und der Rest geht erfahrungsgemäß schnell. Nur die Öffnungszeiten befremden etwas. An keinem Tag wird vor 9:00 Uhr geöffnet, und der einzige ernsthaft längere Tag ist der Dienstag mit 18:00 Uhr. Mittwochs haben wir gar nicht auf. (Berlin vor 20 Jahren: Da war das noch bei der Polizei. Ab 7:30 Uhr.)

Inzwischen existieren ein automatisches Inhaltsverzeichnis und eine Danksagung. Die Titelseite ist in Auftrag gegeben. Die Selbständigkeitserklärung muss noch geschrieben werden sowie ein wissenschaftlicher Lebenslauf. Ach ja, und die Arbeit selber ist auch noch nicht fertig *augenroll*. Wird sie wahrscheinlich nie. Aber eingereicht werden wird sie doch.

Das nächste, das ich schreibe, ist der Ratgeber „Wie ich dann doch noch eine Doktorarbeit schrieb.“ Habe schon ein paar Anekdoten gesammelt. (Es wird eine Anekdotensammlung, dass kann ich bestimmt am besten.)

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2 Antworten zu Mehr Neues

  1. Ich war vor zwei Wochen erst beim Bürgeramt in Treptow-Köpenick für eine Termin, dank meines Online Termins wartete die Bearbeiterin schon auf mich!!! An einem Freitag!!!! Und dann musste sie mir, weil ja alles rund lief beim Termin, noch einen mitgeben. „Bürgerin (das hat sie nicht gesagt) Ihr Reisepass ist abgelaufen, diesen müsssen Sie abgeben oder ungültig machen lassen, dieses Dokument ist nicht Ihr Eigentum!“ *alle bekloppt*
    Drücke alle Daumen für Ihre P-Schrift! (Und für den Ratgeber!)

    • hafensonne schreibt:

      Eine sehr humorlose Mitarbterin der damaligen polizeilichen Meldestelle des Stadtbezirks Treptow in Plänterwald nahm mir mit genau dieser Begründung meinen ersten, von vorn bis hinten vollgestempelten Reisepass ab. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich ihn gestohlen gemeldet.

      Danke fürs Daumendrücken!!

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