Expedition nach Wittenbeck, dienstlich

Schon mit meiner letzten Gruppe war ich im Frühling mehrmals auf einer Brache unterwegs, um ein paar Golfbälle zu schlagen. Pandemiebedingt gab es keinen Rehasport, aber ein Bedürfnis der Teilnehmer:innen nach Bewegung. Das kam gut an und machte Spaß. Daher dachte ich, mit meiner Sommergruppe mache ich das auch mal, und die anderen beiden aus dem Team nehme ich auch mit. Meinen beiden Kolleg:innen machte es so viel Spaß, dass wir beschlossen, eine Exkursion nach Wittenbeck auf den Golfplatz zu unternehmen. Schließlich gibt es auf einen Golfplatz auch Arbeitsplätze. Und, in diesem speziellen Fall, Currywurst.

Wir klärten im Vorfeld alle Fragen rund um die Pandemie (Dürfen wir überhaupt? Dürfen wir Teilnehmer:innen im Betriebsauto mitnehmen?) glücklicherweise in unserem Sinne, und so machten sich am Donnerstag zwei Fahrzeuge auf den Weg zum Golfplatz Wittenbeck (an der Nassen Ecke links abbiegen!).

Herr André empfing uns, hatte viel Zeit für uns und wusste praktisch alles über den Platz, bis hin zu der Anzahl der Gullis und die Länge der Bunkerkanten. Auf allgemeinen Wunsch besuchten wir die auf dem Platz lebenden Tiere.

Schafe. Eine Rasse (Namen vergessen), die auf der Roten Liste steht. Hier wohnen und blöken sie. Sheepyard’s gang.

Hühner. Deutsche Sperber, ebenfalls vom Aussterben bedroht.

Zwergrinder. Rote Liste.

Hier mit einem Schaf im Hintergrund, das den Futtereimer im Gehörn vertäut hat (Hilfe wurde sofort angefordert).

Dann wurden Bälle geschlagen, wobei sich das ein oder andere Naturtalent entpuppte (Kollege M. kam beim dritten Versuch auf 65m, dafür hab ich schon was länger gebraucht), es schien allen Spaß zu machen.

Das Wetter war okay, und zum Abschluss gab es natürlich die beste Currywurst in MV.

Nach drei Tagen, die sich wie eine volle Woche anfühlten, war das eine sehr willkommene Abwechslung, sehr schön, den Tag draußen zu verbringen, wunderbar, die Teilnehmer:innen mal ein paar Stunden ohne Maske erleben zu dürfen (und sie uns), begeistert davon, selbst einen Teil vom Platz kennenzulernen, den ich noch nicht kannte, es war einfach wunderschön.

Für die Teilnehmer:innen war es übrigens auch der beste Tag der Woche.

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