Wahlkampfmütend

Wobei, Wahlkampf kann man das ja kaum nennen.

Es vergeht kein Tag, an dem Herr Lusche dem Wahlvolk nicht vorführt, wie ungeeignet auf allen Ebenen er für ein politisches Amt überhaupt und für eines der höchsten im Staat (dritthöchstes?) im besonderen ist.

Auch wenn das Urteil noch nicht rechtskräftig ist: Der amtierende Ministerpräsident und Kanzlerkandidat der Union hat sehr viel Druck ausgeübt, damit eine polizeiliche Aktion nicht unerheblichen Ausmaßes erfolgt, die jetzt als nicht rechtsmäßig beurteilt wurde.

Er lügt bezügliche der Wahlprogramme, nicht nur seiner eigenen Partei.

Er beleidigt fast wahllos jede:n politische:n Gegner:in. Heute hat er es geschafft zu behaupten, die SPD habe in den entscheidenden Momenten der deutschen Geschichte immer auf der falschen Seite gestanden. Puh.

Er und sein Parteisoldat Ziemiak warnen in katastrophisierenden Beschwörungen vor den Folgen eines Linksrucks* bis hin zum Zerbrechen der EU, sollte Scholz Bundeskanzler werden.

Während der Bundespräsident redet, ergeht sich Herr Lusche in einen unmotivierten Heiterkeitsausbruch. Während im Landtag von NRW über die Flutkatastrophe und den Haushaltsentwurf für 2022 diskutiert, verlässt er den Plenarsaal und begibt sich zu einem Fototermin nach Paris.

Und ich sehe nur die Spitze des Eisberges, weil ich mir die gängigen Talkshows nicht anschaue und auf Twitter auch nur passiv unterwegs bin.

[Das ist hier jetzt sehr unvollständig, aber ich bin ja auch nicht Journalistin, sondern wollte nur mal meinen Ärger über diese unmögliche Person loswerden.]

Ach so, und was ich absolut nicht verstehe: Wie kann man derart gegen die anderen Beteiligten pöbeln, teils unter der Gürtellinie? Eventuell, wenn es so gut läuft, wie es sich Herr Lusche ja offensichtlich vorstellt, wird man mit denen zusammenarbeiten müssen. Ob das die Angepöbelten bis dahin vergessen haben? Man weiß es nicht, aber sich darauf zu verlassen, erscheint mir gewagt.

Dieser Beitrag wurde unter lästerei, nachdenkereien veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Wahlkampfmütend

  1. Bianca schreibt:

    Als Bürgerin des schönen NRW bliche ich auf ein Wahlergebnis von Pest oder Cholera:
    Holt die Die die Mehrheit, sind wir in NRW endlich Luschis Wahnsinn los. Der Schaden den er dafür auf Bundesebene anrichten würde, ist garantiert schlimmer als alles bislang da gewesene…..im besten Fall ist er nach der Wahl im nächsten Jahr komplett Geschichte.

    • hafensonne schreibt:

      Bianca, das sind sehr klare Worte! Ich habe leider auch die Befürchtung, dass zumindest einige in NRW in der Zweitstimme CDU wählen, um ihn (in der Landespolitik) loszuwerden.

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