Pizza ❤️

Im Kvicky-Markt in Nykøbing Falster entdeckte der Capitano wagenradgroße Fertigpizzen. Im Ferienhaus erscholl tags darauf der Wunsch nach Pizza. Nichts leichter als das. Gleich das erste Rezept bei Chefkoch überzeugte als original italienisch und mit begeisterten Kommentaren. Schwierig nur die vorgeschriebene zweitägige Ruhepause des Teiges, jedoch gleich in einem der ersten Kommentare gestand jemand ein, diese nicht eingehalten zu haben und der Teig sei gleichwohl prima gewesen. Die mit diesem Rezept erzeugte  Teigmenge ist gigantisch, also entweder plant Ihr am besten ein regelrechtes Pizzaevent , esst eine Woche lang nichts anderes oder reduziert die Mengen entsprechend. Aufgrund der fehlenden Küchenwaage habe ich eher pi mal Daumen gearbeitet, ging aber auch.

1 Kilo Mehl (in Dänemark praktischerweise sogenanntes Pizzamel)

1/2 Liter lauwarmes Wasser

eigentlich 40 Gramm Hefe, die gibt es hier aber nur als 50 Gramm (wo kommt eigentlich die in Deutschland übliche Abmessung mit den 42 Gramm her?), somit habe ich 50 Gramm genommen (mehr ist mehr!)

Salz, Zucker, Olivenöl

und natürlich: Belag! Hier: Thunfisch, Zwiebeln, Jalapenos, Kochschinken (Prosciutto), frische Champis, Tomatensauce (hier: fertig gekauft, sehr lecker) und natürlich den König des Pizzakäses: Mozzarella.

Die Hefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen, ich lasse das immer noch ein bisschen blubbern 😉 dann das Mehl und das Salz hinzufügen, einen Teig kneten, das Salz und Olivenöl ebenfalls dazugeben und kneten, kneten, kneten (hier: ohne Kitchen Aid!). Eine halbe Stunde gehen lassen, mehr schadet sicherlich nicht, und dann nach Originalrezept für zwei Tage in den Kühlschrank legen. Da wir am gleichen Tag Pizza essen wollten, habe ich eine geschätzte Backblechmenge abgetrennt und noch ein bisschen vor sich hinspazieren lassen und den Rest in den Kühlschrank verfrachtet (Obacht! Das Teil ist noch ordentlich gegangen, also nicht zu eng einschnüren!)

Leider ist diesesmal unser Ferienhaus küchentechnisch nicht so super ausgerüstet, damit fehlte es u.a. auch an einem Nudelholz. Also haben wir über eine Weinflasche wegen des Öls ein Verhüterli in Form einer erstaunlich gut passenden Tüte gezogen und damit dann zwar mehr oder weniger die Sauerei des Jahrhunderts veranstaltet, den Teig dann aber doch noch ganz gut auf dem Blech verteilt bekommen. Mit Öl einpinseln brauchte man den jetzt eigentlich nicht mehr. Tomatensauce auftragen (natürlich ist selbstgemachte immer viiiel besser, aber irgendwie gönne ich uns in diesem Urlaub mal das Vergnügen, Fertigprodukte zu konsumieren, aber dazu später vielleicht mal mehr), mit Oregano beträufeln und dann den Belag draufpacken. Am Ende den Käse drüberstreuen und ab in den heißen Ofen damit! 250 Grad sollten es schon sein, je nachdem, wie dick Euer Teig ist, solltet Ihr nach dem Reinschieben die Temperatur etwas drosseln, damit der Teig eine Chance hat, durchzuwerden.

Zwei Tage später habe ich dann noch einmal mit dem ausgeruhten Teig eine Pizza gemacht, und ich weiß nicht, ob ich den einfach besser geknetet habe oder ob der die Ruhezeit wirklich brauchte, jedenfalls war der Teig viel besser, geschmeidiger und ließ sich dünner ausrollen. Und nachher werde ich den Restteig als Pizzabrötchen ausbacken, denn noch mehr Pizza, das geht im Moment wirklich nicht.

Keine Bilder, wie eine Pizza aussieht, sollte jeder von Euch wissen. Meist nicht besonders fotogen 😉🍕. 

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