Familienangeln

Familienangeln ist eine feine Tradition auf der Tante Maria, einmal im Jahr fahren die Angehörigen vom Kapitän mit zum Angeln, und die beiden Frauen eben auch.

Hochseeangeln heißt leider auch früh aufstehen. Am Sonntag. *GÄHN*!! Aber: Zum ersten Mal morgens einen Kreuzfahrer einlaufen gesehen. Und: Wenn das Licht in Warnemünde mal so ganz von der anderen Seite kommt, das hat schon was!

Weiter geht es mit dem absolut menschenfreien Alten Strom. Kein Aas weit und breit. Das habe ich tatsächlich noch nie erlebt. (Ich habe ja nix gegen Menschen. Sonst wäre ich vielleicht auch im falschen Beruf. Aber hier sind es doch immer sehr viele auf einmal.)

Ein zweites Kreuzfahrtschiff nähert sich unauffällig, der Alte Strom glänzt mit vermeintlicher Windstille und Aufgeräumtheit.

So früh morgens bekomme auch ich mal einen Kaffee.

Zur Freude des Kapitäns befand sich vorübergehend die Alexander von Humboldt II in Warnemünde. Die Aida Diva ist inzwischen fest.

Selbstredend ist auch eine Fähre zu sehen.

Marina Hohe Düne im Morgenlicht.

Der zweite Kreuzfahrer, die MSC Opera, nach dem Drehen auf dem Weg zum Liegeplatz.

Draußen die anderen Fischfänger, ein paar Schiffe auf Reede, und eine ordentliche Welle.

Die legendäre und obligatorische 10-Uhr-Bockwurst.

Erste Pause. Fische fangen ist anstrengend, vor allem bei Seegang, weil der Körper unbewusst die Gegenbewegungen ausgleicht.

Wo Fische geschlachtet werden, sind die Möwen. Auf dem Meer verhalten sie sich allerdings insgesamt manierlich. Am Alten Strom sieht das schon ganz anders aus.

Ostseebad Nienhagen oberhalb der Steilküste. Etwas skurril gelegen, was man erst von der Seeseite aus so sehen kann.

Noch einmal Möwis.

Ich hatte noch ganz viele Bilder mit der Nikon gemacht, die sind aber momentan als vermisst gemeldet. Falls ich sie nicht mehr wiederfinden sollte, war es das mit der Berichterstattung vom Familienangeln. Es war toll, ich habe drei Fische gefangen und allerlei Seegang problemlos überstanden. Ich wünsche mir eine Linkshändiangel und habe vergleichsweise wenig Muskelkater (aber Mund erst morgen auftun, manchmal kommt der Jammer erst einen Tag später). Falls jemals einer der mir unbekannten, gleichwohl natürlich sehr willkommenen Mitleser mal Hochseeangeln möchte, gerne melden.

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5 Antworten zu Familienangeln

  1. Pingback: Aktualisierung | hafensonne

  2. Frau Tonari schreibt:

    Ich hatte so ein Angelvergnügen als Mitfahrerin auf La Réunion. Das Fangen überließ ich anderen. Das Fischefüttern auch. 😉

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