Selbstgemacht: Köfte

Wir hatten am Wochenende lieben Besuch und wollten gestern natürlich was leckeres kochen. Glücklicherweise kam rechtzeitig vom ungarischen Halbblut die Anordnung Anregung orientalischer Auberginen mit Couscoussalat. Bereits dort regte ich an, über das Gegenteil einer veganen Beilage beispielsweise in Form von Köfte nachzudenken. Und wir taten also. Lammkeule beim Fleischermeister unseres Vertrauens gekäuft und entbeinen lassen, in Stücke geschnitten und zusammen mit Zwiebel, Knoblauch, Salzzitronen, Minze und Petersilie durch den Fleischwolf der Kitty gejagt.

Die Kitty macht das richtig prima, es dauert nur ein bisschen.

Den Couscoussalat hat der Besuch zubereitet, und zwar ca. so: Bulgur* quellen lassen, Tomaten und Gurke klein schneiden, Petersilie und Minze fein hacken, alles mischen und mit Olivenöl und Zitronensaft sowie natürlich Salz und Pfeffer würzen. Auch die Auberginen wurden vollständig vom Besuch übernommen und direkt so nachgekocht, wie es bei Paprika meets Kardamom geschrieben stand. Der Joghurt war köstlich. Die Köfte habe ich frei nach Schnauze so gemacht: Alles wie beschrieben zweimal durchdrehen, mit Salz und Pfeffer würzen, Bouletten formen, in Olivenöl anbraten, von beiden Seiten schön braten und fertig.

*Bulgur statt Couscous: Erstens war welcher im aktuellen Delineropaket. Unsere Couscousvorräte wurden als unzureichend beurteilt. Und schlussendlich können wir für Taboulé nur sagen: Macht es mit Bulgur statt mit Couscous! Vor allem wenn er recht grob ist. Er suppt nicht so schnell durch.

Als Nachtisch gab es natürlich Schnapspralinen, denn das Wort Schnapspralinen war definitiv der Ohrwurm des Wochenendes. Und wer sich jetzt fragt, wie ein einzelnes Wort ein Ohrwurm sein kann, der spreche das Wort Schnapspralinen und vor allem dessen launigen Bruder Prapsschnalinen mehrmals vor sich hin. Der Effekt ist garantiert!

Alles hochköstlichst!

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3 Antworten zu Selbstgemacht: Köfte

  1. Capitano schreibt:

    Echt lecker!!!!!

  2. allesistgut schreibt:

    Das glaube ich sofort, dass das superlecker war. Ich bekomme direkt Appetit! Lieben Gruß.

  3. Anikó schreibt:

    Auch eine schöne Variante 🙂 Und ja, für 4 gute Fleischesser dauert es schon ein bisschen das Fleisch durchzujagen, erst Recht, wenn man es zweimal macht 🙂
    Und freue mich wirklich sehr, dass es Euch auch geschmeckt hat!

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