Eine Fähre legt an

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Da wird jeder Autofahrer neidisch, zumal wenn er einen kleinen Schwanz einen Panzer ein neumodisches großes Auto hat: Eine Fähre parkt ein. Zuvor fragt man sich ja, wie das überhaupt gehen soll mit dem Anlegen, schließlich ist die Parklücke der Liegeplatz nicht viel länger als der Dampfer. Von außen betrachtet (wie auch übrigens von der Brücke aus) sieht es kinderleicht aus: Langsam heranfahren und so anhalten aufstoppen, dass das Schiff genau neben der Lücke ist. Dann langsam und vorsichtig seitlich ranfahren. Da ein Schiff keine Räder, dafür aber diverse Seitenstrahlruder hat, geht das gefühlt spielend. Den Rest erledigen die Festmacher an Land sowie die Mannschaften auf der Back und achtern mit den Festmachleinen. Fertig.

Da ich weiß, dass insbesondere das Anlegemanöver mit jedem Schiff und bei jedem Wetter immer wieder eine knifflige Angelegenheit ist, frage ich mich natürlich nicht, wozu der Kapitän einer solchen Fähre solange studiert hat.

Das ist übrigens das letzte Mal gewesen, dass diese Fähre als Robin Hood unter deutscher Flagge Rostock angesteuert hat. Jetzt in diesem Moment ist sie bereits in Nils Dacke umbenannt und nach Zypern ausgeflaggt worden. Dafür wird die alte Nils Dacke, wenn ich es richtig verstanden habe, zur neuen Robin Hood und von Polen nach Deutschland umgeflaggt. Auch die Besatzungen tauschen. Nicht nur die Seeleute, die zum Teil seit Indienststellung der Robin Hood vor 19 Jahren auf diesem Schiff arbeiten, wundern sich über den dann doch eher spontan angesetzten Umzug.

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8 Antworten zu Eine Fähre legt an

  1. Anikó schreibt:

    Um das seitlich einparken können beneide ich die Schiffe tatsächlich 🙂

  2. Frau Tonari schreibt:

    Vorgestern war ich schier begeistert als die Fähre von Wellington kommend in Picton einparkte.
    Das war ganz großes Kino. Hut ab vor dem Mann am Steuer.

  3. Pingback: Sturmsonntag | hafensonne

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