Küchenumstrukturierung mit Folgen

Aus Gründen, unter anderem einer unheilbaren Essigsammelsucht und einer erfolgreich bei ebay geschossenen Apothekerfläschchensammlung sowie der Umsortierung unserer Gewürze in zauberhafte Container made in Belgium, die allesamt nach Nichtstehrumchenplätzen suchten, haben wir unsere Küche leicht umstrukturiert. Da war es fast nur ein Detail (abgesehen vom finanziellen Einsatz), dass wir nichtsdestotrotz ein erhebliches, allerdings auch erheblich attraktives Stehrumchen nahtlos in die Umstrukturierung einbezogen.

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So eine Investition muss man natürlich gut begründen. Zum Beispiel mit Jaja, natürlich habe ich bislang noch nicht gebacken, schon gar nicht Brötchen oder gar Brot, weil der Aufwand, ja, auch kraftmäßig, weißt Du noch neulich, als ich den ollen Teig geschlagene 10 Minuten KNETEN musste? In der Zeit könnte man soooo viele tolle Sachen machen, zum Beispiel ein Perlhuhn braten!

IMG_3547-0.JPGGemeinerweise kam die Schönheit am Tage unserer Abreise an, das heißt, wir holten sie aus der Stadt ab und packten sie aus, stellten sie hin, und fuhren in den Urlaub. Gezieltes Einkaufen also nicht möglich. Die einfachsten Zipferlbrötchen vom ungarischen Halbblut gingen trotzdem, weil sich wundersamerweise noch ein Beutel Trockenhefe (abgelaufen Anno Dazumal) fand. Und was sollen wir nach dem ersten Probieren mit portugiesischem Olivenöl und dänischer gesalzener Biobutter, die beiden Fett gewordenen Essenzen wunderbarer Lebensart unter völlig unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, sagen?

Nichts. Wir schweigen und beten an.

Unbedingt nachbasteln! Das kann jeder! [Der eine Knetmaschine hat.]

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8 Antworten zu Küchenumstrukturierung mit Folgen

  1. Anikó schreibt:

    Oh, das freut mich aber, dass die Brötchen sowohl gelungen sind als auch geschmeckt haben 🙂 Es ist wirklich ein Erlebnis, wenn man das erste Mal in ein selbstgebackenes Brötchen beißt, oder?
    Und ein hübsches Schätzchen habt ihr da! Fügt sich wunderbar in Eure Küche ein, als hätte sie schon immer dort gestanden 🙂

  2. allesistgut schreibt:

    Oh so lecker. Hhmmmm… Aus Erfahrung wage ich zu behaupten, dass ich Brötchen auch ganz ohne Knetmaschine herstellen kann. 😉

    • hafensonne schreibt:

      Hehe, na ich habe auch schonmal sowohl Fladenbrot als auch Bagels hergestellt… finde die Kneterei aber wirklich blöd. Einfach alles in eine Schüssel geben und kneten lassen finde ich deutlich angenehmer 😉 Das Schöne ist ja aber, dass unsere neue Assistentin mehr kann als kneten 🙂

  3. naehmarie schreibt:

    OMG!
    *kitchenaidneid*

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  5. Pingback: Selbstgemacht: Köfte | hafensonne

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