Tartiflette

Heute gibt es, aufgrund des hervorragenden Ergebnisses des ersten Versuchs, schon wieder Tartiflette. Entdeckt habe ich diese Köstlichkeit im Internetz bei allesistgut. Nachgekocht dann nach chefkoch.de, weil allesistgut noch kein Rezept verbloggte.

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Heute erwies sich dann unser Flohmarktfundstück, ein kleiner gusseiserner, innen emaillierter Bräter, als top geeignet für dieses Gericht. Ich mag nämlich immer äußerst ungern in einer Pfanne irgendwas anbrutzeln, und dann soll man das Angebrutzelte in irgendein anderes Gefäß zwecks Weiterköchelei geben. Meine Befürchtungen bestehen daraus, dass möglicherweise in der Pfanne essentielle Geschmacks-, Röst- oder sonstwas für Aromen verbleiben, die für das Gericht dann unrettbar verloren sind. Oder Karma. Beim ersten Mal hatte ich allerdings alles schon in der Pfanne, als ich an den Bräter dachte. Heute dann also von Beginn an im Bräter. Man brutzelt zunächst geräucherten durchwachsenen Speck an und fügt Zwiebeln hinzu.

IMG_3251.JPGSpäter kommen in Scheiben geschnittene Kartoffeln hinzu. Heute gekochte, weil noch welche da waren, ursprünglich hatte ich ein Rezept mit ungekochten, auch recht dick geschnittenen und festkochenden Kartoffeln (Meine Linda *streichel*), das dauert dann einfach nur länger, ist aber nicht schlimm.  Das ist dann das perfekte Rezept für einen Abend in der (Arbeits-)Woche, weil man alles zusammenbrutzelt und dann in den Ofen gibt, und während der/die/das Tartiflette fertig wird, kann man noch ganz viel schöne Hausarbeit machen bzw. in anderer Leute Blogs stöbern.

IMG_3252.JPGIch hab das Ganze mit etwas Rotwein abgelöscht. Dann vermengt man die Kartoffeln mit Crème fraîche und packt Reblochon oben drauf. Da es diesen letzte Woche in der Kaufhalle unseres Vertrauens nicht gab, haben wir als Ersatz einen Rosso-Bianco-Käse von einer bekannten Biokette verwendet. Da ich das Original nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob der Ersatz adäquat ist. Geschmeckt hat es jedenfalls prima. Mit rohen Kartoffeln muss es ca. 30-45 Minuten ins Rohr, heute wird es wohl etwas schneller gehen :-P.

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4 Antworten zu Tartiflette

  1. allesistgut schreibt:

    Super, dass Du Deine Tartiflette-Erlebnisse postest. 😊 Von der Vorgehensweise ist’s anders, auch verwende ich Weißwein. Aber allein die Zutaten versprechen ja ein leckeres Gericht. Hoffe, nächstes Wochenende Reblochon zu bekommen, um nochmal Tartiflette zuzubereiten und um dann auch das Rezept zu posten. Schönes WE noch. 😉

  2. Anikó schreibt:

    Warmer Käse macht alles, aber auch wirklich alles besser! Das hört sich wirklich total lecker an!

  3. Pingback: Tartifletteverlangen kurbelt Reblichonumsatz in Rostock an | hafensonne

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