Fährschiff Trelleborg im Rostocker Stadthafen

Neuerdings kann ja nun wirklich keiner mehr sagen, unser Stadthafen ist leer, öd und ohne Schiffe.

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Da staunten die Spaziergänger am Gehlsdorfer Ufer nicht schlecht, als am vergangenen Freitag zwei Schlepper das 170 Meter lange Fährschiff der Reederei StenaLine rückwärts die Warnow hinaufschleppten und an die Kaikante bugsierten, wo sie dann festgemacht wurde. Jetzt liegt sie da und dominiert den Anblick des Stadthafens wie kein zweiter.

Für alle, die völlig zu Recht denken, dass wenn dann doch auf jeden Fall die hafensonne weiß, was es mit dem Dampfer auf sich hat, und für alle, die nach einem Spaziergang Tante Guhgel nach dem Schiff befragten und dabei hier gelandet sind: StenaLine hat sich dafür entschieden, das Schiff, das bis vor kurzem zusammen mit der Sassnitz zwischen Sassnitz und Trelleborg unterwegs war, zumindest vorläufig aus dem Fährdienst zu nehmen und in Rostock zu parken aufzulegen, während die Sassnitz nun allein die Strecke bedient.

Nun haben wir also binnen kurzer Zeit unseren Eisbrecher wieder und noch zusätzlich einen richtig großen Pott dazubekommen. Vor ein paar Tagen ist dann noch der Rumpf des alten Bäderschiffes Undine aus Dresden verholt worden, den ich leider verpasste, als er quasi vor unserer Haustür vorbeigeschwommen war. Vielleicht ist ja doch noch nicht alles ganz im Argen mit unserem maritimen Erbe…

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2 Antworten zu Fährschiff Trelleborg im Rostocker Stadthafen

  1. allesistgut schreibt:

    Ich habe gestern, als ich dort vorbeifuhr, auch ganz blöd geguckt, was der Pott dort im Stadthafen macht. Dass es dort so tief ist, hätte ich nämlich nicht vermutet. Vielen Dank für die Erklärung. Jetzt weiß ich auch, warum das Schiff dort liegt. 🙂

    • hafensonne schreibt:

      Das Fahrwasser hat am westlichen Ende der Haedgehalbinsel, dort wo die Trelleborg jetzt liegt, noch 6.50 m, die Trelleborg einen maximalen Tiefgang von 5.40 m. Da ist also noch ausreichend Wasser unterm Kiel ;-). Gern geschehen, ich bin hier in der Klinik sowieso schon der Schiffeerklärbär :-).

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