Hansesail 2014 – mit dem digitalen Auge gesehen

So, hier nun endlich die hoffentlich schon lang ersehnten Bilder von der Hansesail 2014 in Rostock. Entschuldigt bitte den visullen Overkill, aber ich habe über 300 Bilder auf der Kamera gehabt, gesichtet, ausgewählt, bearbeitet und abgespeichert. Da sind 37 Bilder im Beitrag nun wirklich nicht mehr sooooo viele… oder? Abgesehen davon, dass die Sonntagsausfahrt in einem Extrabeitrag gewürdigt werden wird – und das Wassertaxi natürlich ebenfalls. Ich sorge also immerhin für, hmm, Dosierung ;-).

Nun aber los, genug der langen Vorrede!

DSC_2979Der erste orientierende Blick von der Brücke der Stromfähre. Links die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern, rechts daneben das Schiff unter Segeln könnte die Mercedes sein. Hinter dem Fahrgastschiff das polnische Segelschulschiff Dar Młodzieży.

DSC_2982Da ist sie. Ein regelmäßiger Gast auf der Sail. DSC_2984Menschenmengen am Uweufer an der Kaikante. Links das Büdchen der Eisprinzessin. Hinter der Fregatte ist die Takelage der Gorch Fock gut zu erkennen. Aus sicherheitstechnischen Gründen war die Anzahl der Buden hier am Kai dieses Jahr deutlich reduziert.  DSC_2990Und Schiffe 😀 DSC_2996Lotsen unterwegs – der normale Verkehr geht ja weiter.

DSC_2999Lässig.

DSC_3001Das linke mit den gelben Masten ist die Zufriedenheit. DSC_3004Die Mercandia 8 kommt aus Gedser und bringt exakt 16 LKW. Sonst nix. Fährt als Zusatzschiff für Scandlines, weil vom Plan her ja schon längst zwei neue Dampfer zwischen Gedser und Rostock fahren sollten (seit 2 Jahren, um genau zu sein), die Berlin und die Copenhagen. Die wurden in Stralsund gebaut, gerieten aber schon ohne Ausrüstung deutlich zu schwer, was unter anderem die Stornierung der Bestellung durch Scandlines und damit die Insolvenz der Volkswerft nach sich zog. Zwischenzeitlich nach Hamburg zu Blohm&Voss verlegt, befinden sich die beiden von Scandlines aus der Insolvenzmasse gekauften Fähren inzwischen auf einer dänischen Werft und sollen wohl 2015 dann in Dienst gestellt werden. Schaun mer mal, es ist ein bisschen wie mit BER. Die Surfer dürften die schönen Wellen der alten, noch wulstbuglosen Fähren vermissen.  Neben der Fähre links ein Rohrtransport aus dem Rostocker Unternehmen Special Pipe Constructions. Das ist tatsächlich mal ’ne special pipe!DSC_3007Jetzt habe ich oben so viel geschrieben, dass mir hier nichts weiter mehr einfällt. Holzboot aus Bremen, sag ich mal.  DSC_3008Schöner Blick ins Tal in den Rostocker Überseehafen. Rechts am Kai der Warnowwerft die Sedov. DSC_3013Wie bei jeder Sail hat die Wasserschutzpolizei natürlich alle Hände voll zu tun. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass die in den Verkehr eingreifenden Maßnahmen in diesem Jahr noch einmal kräftig zugenommen haben – im positiven Sinne. Nicht nur die großen Fähren, auch alle anderen ein- oder auslaufenden Schiffe wurden polizeilich begleitet, und wenn es nur ein Schlauchboot war. Über den Funk bekam ich überdies mit, dass deutlich mehr auf die Höchstgeschwindigkeit geachtet wurde. Auch gab es wieder einige Berührungen und nicht besonders seemännischen Manöver seitens einiger Traditionssegler, die ebenfalls polizeiliches Eingreifen notwendig machten. Insgesamt aber dürfte es eine positive Bilanz sein: Angesichts der über 200 gemeldeten Schiffe und der insgesamt über einer Million liegenden Anzahl von Gästen war es doch eine eher ruhige Sail ohne wesentliche Vorkommnisse.  DSC_3014Weiß grad nicht, wer der Dreimaster da rechts ist. Um davon abzulenken, frage ich die geneigte Leserschaft, wie das links in den Alten Strom einlaufende, über die Masten geflaggte Schiff wohl heißt?

DSC_3016Atlantic. Im Hintergrund der Capitano bei der Arbeit quatsch, falsches Schiff. Die Stromfähren hatten natürlich auch alle Hände voll zu tun.

DSC_3017Das Fahrgastschiff links gehört zu Firma Schütt und heißt Rostocker 7. Das auslaufende Fahrgastschiff rechts ist die Baltica. DSC_3022Die Skythia ist nicht nur ein Nachbau der legendären Segelyacht America, sondern auch noch ein ausnehmend schönes Schiff mit einer wunderbaren Linienführung und einer harmonischen Takelung.  DSC_3024Ich habe ja schon im vergangenen Jahr festgestellt, dass es HanseSAIL heißt und nicht HanseFLIEG. Aber auf mich hört ja keiner, die Marine schon gleich gar nicht.

DSC_3027Das abendliche Auslaufen der Schiffe, beobachtet vom Ufer Dalben 28 in Langenort, gegenüber geben Holzhafen, Stadtwerke und Gasturbinenwerk eine romantische Sonnenuntergangskulisse ab. Naja, sie probieren es jedenfalls.

DSC_3029Es ist nicht gerade das breiteste Fahrwasser, überholt wird trotzdem, was das Zeug hält. DSC_3033Mittig die Mercedes, rechts davon Odin, im Hintergrund die ehemalige Neptunwerft.  DSC_3038Schlepper Woltman. Niedlich wie immer. 🙂 DSC_3043Auf manchem Dampfer wird gerade bei den Abendausfahrten Kultur im Sinne von Livemusik geboten.  DSC_3047Fragt nicht. Ich weiß es nicht. DSC_3050Soviel zum Thema HanseFLIEG.DSC_3051Da kommt die Gulden Leeuw. Drauf unter anderem die liebe Arbeitskollegin mit Familie. Ich hatte Winken angekündigt. Na mal sehen. 🙂

DSC_3054Mit Gallionsfigurkopf. DSC_3057Es gab tasächlich eine langanhaltende, von den hinter mir am Ufer stehenden mutmaßlich missträuisch beäugte Winkerei. Das war sehr schön! DSC_3059Die Tonne 44 passierend wird vom Gulden Leeuw immer weiter gewunken… 🙂 DSC_3062Gute Fahrt! (Mir wurde später berichtet, dass es – abgesehen von der etwas unmotivierten Jazzcombo – tatsächlich eine sehr schöne Abendausfahrt war.) DSC_3065Links müsste die Mare Frisium, rechts könnte die Thalassa sein. DSC_3068Hej! Ihr fahrt in die falsche Richtung! DSC_3075 DSC_3077Der Seebär auf Tour. Leider war nicht der richtige Seebär an Bord ;-).  DSC_3083Auch schön über die Toppen geflaggt :-D. Wenn man schon keine Segel hat… DSC_3086Unser Wassertaxi darf natürlich auch nicht fehlen ;-). DSC_3096Im Hintergrund zwischen Wassertaxi und Seebär das Traditionsschiff Dresden. Der Seebär ist genau vor dem Langen Heinrich. DSC_3099 DSC_3121So Leute. Ich freue mich wie immer über Eure Kommentare, Fragen, Anmerkungen und Ergänzungen. Der Bericht über die Abschlussfahrt auf der Helene muss noch etwas warten, denn das bisschen Haushalt macht sich ja ganz nicht ganz von selbst 😉 außerdem steht noch ein Polterabend an. Heute. Nein, nicht unserer ;-).

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6 Antworten zu Hansesail 2014 – mit dem digitalen Auge gesehen

  1. Frau Tonari schreibt:

    Wow. Jede Menge wunderschöner Bilder. Sehr stimmungsvoll, schon wegen der tief stehenden Sonne. Ansonsten bin ich ja nicht so die Schiffskennerin. Mich begeistert alles, was alt ausschaut und Segel hat. Mastanzahl ist mir schnurzpiepe. Drum versage ich auch kläglich bei der Frage nach dem Schiff, das über die Masten geflaggt hat.
    Meine Hansesail-Erfahrung beschränken sich auf 2011, ansonsten haben wir den Rummel immer gemieden: http://tonari.wordpress.com/tag/hanse-sail/

  2. PixelinoMaik schreibt:

    Wirklich sehr gute Bilder.

  3. JO schreibt:

    Sehr schöne Bilder, danke.

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