Mein erster… Nudelsalat

Tja, hin und wieder fragt man sich natürlich, wozu braucht man überhaupt Praktikanten? Ich habe ja darauf spekuliert, dass eine gut eingearbeitete Praktikantin dann praktisch meine Arbeit machen kann, und ich schreibe derweil meine Dissertation. So war das jedenfalls in meinem Praktikum, nur dass meine Anleiterin schon promoviert war und statt dessen Schuhe von Christian Louboutin im Internetz bestaunte ihre Akkreditierung als klinische Neuropsychologin voranbrachte. Außerdem, so dachte ich, macht man ja im Sommer lieber ein Praktikum in Rostock als in, beispielsweise, Stuttgart oder Bielefeld. Jedenfalls sitzt jetzt immer die nette Psychologiestudentin in der Ecke, macht sich unsichtbar und schreibt fleißig alles mit. Hinterher stellt sie viele Fragen, auf die ich meist nur mit „keine Ahnung“ antworten kann, wie das nun mal so ist. Da sich Studenten unser gutes Kantinenessen nicht leisten können, bringt sie sich immer Stullen mit. Aus Solidarität habe ich ein paar Tage mitgezogen, und schon mümmelten wir gemeinsam an unseren Hasenbroten. Am Mittwoch allerdings stand dann auf einmal eine Tupperdose mit Nudelsalat vor mir. Hoppla! Gar nicht mal so goil, dachte ich mir. Nudelsalat in seiner deutschen Mayonnaiseanrichtung kann ich nämlich gar nicht leiden. Das Zeug schmeckte aber lecker, da weit und breit keine Mayo zu sehen war, dafür aber frische und getrocknete Tomaten, Rucola, Olivenöl und Balsamicoessig. Zufällig streunte der Capitano vorbei und kostete. Jetzt ahnt Ihr es schon: Es wurde ein Nachkochbegehr geäußert, und zwar bitteschön zackig zeitnah. Gestern gabs also bei uns meinen ersten Nudelsalat:

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Wir ham das ganze natürlich etwas aufgepeppt.

Man nehme:

gekochte Penne Rigate (hier: 500g)

getrocknete Tomaten (hier: aus eigener Herstellung!)

frische Tomaten (hier: aus Barth)

Rucola

geröstete Pinienkerne

Pesto (hier: aus eigener Herstellung)

grob gehobelten Parmesan

Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer aus der Mühle

Rucola und Tomaten kleinschneiden, alles vermengen, abschmecken, etwas stehenlassen und dann schließlich aufessen. Wenn man bei der Menge zu zweit ist, kann der Capitano noch einen guten Batzen mit auf das Schiff nehmen. Bon appetit!

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