Bericht vom (Feier)Tage

Mit Feierei war bei uns nicht viel, da der Captain nun wieder der Arbeit nachgeht. Aber am Karfreitag ziemt das ja auch eh nicht – perfekte Ausrede, um nicht staubsaugen zu müssen! Zumindest zusammen ausschlafen zu können ist ja schonmal ein Hit.

Morgens Regen. Nach dem Aufstehen deutliche Besserung bis hin zum Sonnenschein. Zum Frühstück das perfekte Rührei mit italienischem Spezialspeck und mecklenburgischen Tomätchen. Hummeln im Hintern. Kurzfristig in die Produktion von Salzzitronen umgelenkt. Kleine Wischarbeiten erledigen lassen (kann ich nix für, wenn mir der Göga den Feudel aus der Hand nimmt!). Angezogen. Karfreitagsspaziergang unternommen. Bei der Gelegenheit die Bebauung des Nachbarviertels inspiziert. Erschreckend: Auch hier ist die KunstGeschmacklosigkeit am Bau Programm. Es gibt nichts, das es nicht gibt. Nur wenige Grundstücke sind zufriedenstellend bebaut und gestaltet. Auffallend vor allem – bei der an sich relativ geringen Grundstücksgröße – der Wahn, eine möglichst große Fläche des Grundstücks zu pflastern. Warum nicht gleich Asphalt? Ist eben, und das Unkraut hat – zunächst – keine Chance. Die Reihenhäuser gehen gar nicht. Backsteinkasernen aus der guten alten Zeit haben mehr Charme. Puh. Zum Glück haben wir unseren Balkon und sind außerdem als Mieter für nix verantwortlich :-p.

Wieder daheim wurde eins der exzellenten Rezepte aus dem aktuellen ZEITmagazin nachgebastelt. Die, Rezepte kann man sie ja eigentlich kaum nennen, Verzehrvorschläge von Elisabeth Raether mit oft bestechender Verzehrpflichtsbegründung sind momentan (falls es jemand noch nicht gemerkt hat) mein absoluter Favorit. Also gab es Auberginenmus mit Lammkoteletts, obwohl ich Auberginen gegenüber, auch in gemuster Form, eigentlich eher ambivalent eingestellt bin. Die gebratenen Frühlingszwiebeln haben wir spontan vergessen weggelassen, aber auch nicht vermisst. Da schien die Sonne noch auf den Balkon.

Später buchten wir die Überfahrt nach Gedser im Mai. Da wir neuerdings über einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung verfügen, hat mich der Captain von einer autogestützten Passage überzeugt. Da nun aber leider die Sparpreise alle schon wegwaren, wäre die reine Fahrradpassage doch um einige Euronen preiswerter gekommen. Aber irgendwie müsse die Öre ja auch in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren. Und vielleicht können wir ja in einer Richtung die Trauzeugen mitnehmen. Egal, Urlaub!

Dann Simpsons, die Folgen kannten wir selbstverständlich. Inzwischen draußen Regen. Bei Frau Tonari habe ich grad gelesen, dass Regen am Karfreitag eine Dürre im Sommer vorhersage. Da ich kein Landwirt bin und wir in diesem Jahr im Sommer keinen Sommerhausurlaub in Dänemark machen können, hätte ich nix dagegen…

Dem Capitano eine ruhige Wache!

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