Luten Petrowsky, Uschi Brüning & Wiglaf Droste

Die ersten beiden sind quasi DDR- (und später) Jazzhighlights; Petrowsky wird schon in den neuen Leiden des jungen W. (Ulrich Plenzdorf) erwähnt, und das Buch ist tatsächlich älter als ich. Also sah ich Legenden auf der Bühne, was ich im Moment des Auftritts nur ahnte, erst später mithilfe der Wikipedia und noch später bei Zeitzeugen verifizierte.

Der wilde Jazz, den der alle Jazzblasinstrumente, die es gibt, blasende Petrowsky in Tateinheit mit der jede Tonhöhen und -tiefen erklimmenden Uschi Brüning veranstaltete, ist zwar nix, was ich mir daheim auf dem Sofa anhören würde, im Konzertkontext mit den strubigen Texten Wiglaf Drostes aber durchaus passend war. Schön war vor allem das unprätentiöse, gleichwohl unterhaltsame Miteinander der Künstler. Schön war, was Droste vortrug. Rundum ein schöner Abend, der mir vor Augen führte, dass Lesungen tatsächlich seit einigen Jahren meine Hauptkulturrezeptionsvariante darstellen. Konzerte und Kino sehen mich deutlich seltener.

Vor 20 Jahren sah das so aus und hörte sich so an:

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